| Kunsthaus, Stuttgart|
Moderne Technik unterm Hirsch
Das Kunstgebäude am Stuttgarter Schlossplatz wurde 1913 errichtet, im Zweiten Weltkrieg dann aber fast vollständig zerstört – bis auf die Kuppel, die blieb erhalten. Mit etwa 500 m2 Fläche und 26 Metern Höhe bildet sie das Herzstück des Gebäudes.
Bei der zweieinhalb Jahre dauernden Sanierung des denkmalgeschützten Ensembles wurde der Kuppelsaal nicht nur akustisch optimiert, sondern auch in das modernisierte Lichtkonzept eingebunden.
Der Saal, überwiegend für Kunstausstellungen genutzt, dient ebenso als Veranstaltungsraum. Zur Ausleuchtung der Kuppel und zum Einspielen verschiedener Lichtszenarien bot sich an, die LED-Gallagos in den sechseckigen, in die Wand eingelassenen Rauchabzügen zu platzieren, nahezu unsichtbar durch magnetische, justierbare Spezialbefestigungen.
Projektleitung: Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Stuttgart
Architekt: blocher partners, Stuttgart
Lichtplaner: Studio DL
Fotograf: Simon Sommer






