Heinrich-Heine- Universität

Düsseldorf

Von der Kunst zu leuchten

Die LED-Lichtlinie und das LED-Spacelight von ADO Lights verbinden Kunst und Architektur an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Ein skulptural anmutender Treppenaufgang in U-Form führt in das Foyer der Medizinischen Fakultät. Die Stahlkonstruktion erhielt nun eine indirekte Beleuchtung, die ihre Kontur subtil nachzeichnet. Auf einer Länge von 36,5 Metern wurde dafür eine LED-Lichtlinie montiert. Eine elegante Lösung, entworfen und realisiert von Spezialisten der Firma ADO Lights. Trägermaterial für die Lichtlinie ist ein Aluminiumprofil, das auch den Kabelkanal aufnimmt. Opak vergossen mit der Schutzklasse IP68 können Staubpartikel und Feuchtigkeit dieser Sonderanfertigung nichts anhaben. Sie ist funktional, robust und dennoch sehr ästhetisch: Der Lichtschein fällt nach unten und unterstreicht die Besonderheit der Treppenkonstruktion – ganz ohne Dunkelzonen an den Stoßstellen.

Für das Chemisch-Medizinische Institut der Universität entwickelte ADO Lights eine Lichtskulptur, die das Treppenhaus erhellt. Ihre Form ist dem hochwertigen, geschwungenen Treppenhandlauf nachempfunden. Auf dem Betonunterkonstruktion montiert, dient eine schlanke, schwarze Stahlverkleidung dann zur Aufnahme der Lichtskulptur auf Basis von Hochleistungs-LED-Modulen. Eine Abdeckung aus satiniertem PMMA-Kunststoff sorgt für eine homogene, diffuse Beleuchtung. Auf jeder Etage hat der Lichtkreis eine Länge von 19,5 Metern und eine Intensität von 85.000 Lumen.

Der Blick nach oben auf die Skulptur erzeugt einen Trompe-l’œil-Effekt, da sich die Beleuchtung auf jedem der acht Stockwerke wiederholt. Die Unterkonstruktion ist kaum sichtbar, so dass die Skulptur mit ihrem weißen Rahmen zu schweben scheint. Die Helligkeit ist regulierbar: Nach Vorlesungsende wird sie um 50 Prozent gedimmt und kann in den späteren Abendstunden bis auf 20 Prozent reduziert werden.

 

Architekt: Peter Mucha, Bauderzernat HHU Düsseldorf

Ingenieur: Markus Metternich, KMG Ingenieurgesellschaft, Köln/Berlin

Fotograf: Kai Engelhardt, B+E Fotografie, Düsseldorf

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