Enervie Zentrale

Hagen

Ein Boden der leuchtet

Nachhaltiges Wirtschaften ist das Motto des Energiekonzerns, der Südwestfalen mit Energie und Wasser versorgt. Um dieses auch im eigenen Unternehmen erfolgreich umzusetzen, war ein Neubau der Firmenzentrale notwendig. Denn zuvor waren Verwaltung und Werkstätten des Betriebes auf insgesamt neun Standorte im Stadtgebiet verteilt.

Die neue Zentrale bündelt nun alle Bereiche des Unternehmens an einem Ort. Hierfür entwarfen JSWD Architekten eine Anlage mit unterschiedlich hohen Bauten. Den Mittelpunkt des Bürogebäudes bildet ein aufwendig gestalteter Innenhof. Der Boden des Innenhofes besteht aus zwei verschiedenfarbigen Belägen. Die geschwungenen Flächen der Beläge akzentuieren die Bereiche des Hofes. Kleine Sitzwürfel, Bäume und Beete, die mit Bambus bepflanzt wurden, laden zum Verweilen ein. Das internationale Lichtplanungsbüro Licht Kunst Licht AG Berlin/Bonn, unter Führung von Prof. Andreas Schulz, entschied sich für ein raffiniertes Lichtkonzept, das den Innenhof nicht nur in ein atmosphärisches Licht taucht, sondern zugleich auch als Wegleitsystem dient. Hierfür beauftragten sie die Firma TTC Timmler.

Zwischen den unterschiedlichen Belägen wurden insgesamt 120 Meter LED-Lichtlinien eingelassen, die bündig abschließen. Die Lichtlinien sind äußert robust, sodass ihnen auch eine hohe Belastung durch viele Fußgänger nichts anhaben kann. Sie folgen den unterschiedlich geschwungenen Flächen und betonen so auch bei Dunkelheit das Muster auf dem Boden, das durch die beiden Farben der Beläge entsteht. Die unterschiedlichen Radien der Linienführungen waren ohne Probleme realisierbar. Die LEDs tauchen nun das Herzstück der neuen Zentrale von Enervie in ein stimmungsvolles Licht – und verbrauchen, wie es der Bauherr wünschte, nur wenig Energie.

Lichtplaner: Licht Kunst Licht AG Berlin/Bonn

Architekt: JSWD Architekten

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